Widerspruch gegen Ablehnung der Künstlersozialkasse - Tipps & Ratschläge vom Fachanwalt

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Ablehnungsbescheid der KSK erhalten ?

 

Leider lehnt die Künstlersozialkasse viele Künstler, Publizisten und Kreative erst einmal ab. Das begründet die KSK  dann damit, dass keine Versicherungspflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) bestehe.

 

Häufige gründe für ablehnung

 

Das wiederum, kann die verschiedensten Gründe haben. Die vom Antragsteller ausgeübte Tätigkeit wird durch die KSK häufig so interpretiert, dass es sich nicht um eine künstlerische Tätigkeit in ihrem Sinne handelt.

 

Oder die KSK sieht den Schwerpunkt des Erwerbs nicht im künstlerischen Bereich.

 

Verschiedene andere Begründungen sind auch üblich.

 

Tatsächlich kann so ein Ablehnungsbescheid häufig erfolgreich mit einem Widerspruch angegriffen werden.

 

 

widerspruch gegen den ksk-ablehnungsbescheid

 

Ganz wichtig ist es, die Widerspruchsfrist von vier Wochen einzuhalten. Die Frist beginnt mit dem Zugang des Schreibens im Briefkasten oder, falls es nicht möglich ist den Zugang genau nachzuweisen, drei Tage nach dem Absenden des Schreibens durch die Künstlersozialkasse (Datum auf dem Bescheid ist i.d.R. entscheidend).

 

Ein Widerspruch muss schriftlich oder persönlich bei der Künstlersozialkasse eingelegt werden (Adresse: Gökerstraße 14, 26384 Wilhelmshaven).

 

Ein Widerspruch sollte,

  1. Bezug nehmen auf den KSK-Bescheid, gegen den Widerspruch eingelegt wird (mit dessen Datum).
  2. das Aktenzeichen aus dem KSK-Bescheid nennen (also z. B.: „Ich lege hiermit Widerspruch gegen den Bescheid vom ...  mit dem Aktenzeichen ... ein“).
  3. die eigenen Kontaktdaten enthalten.
  4. unbedingt, schriftlich oder persönlich und fristgerecht eingelegt werden.
  5. Der Widerspruch muss unterschrieben werden.

 

Es empfiehlt sich, den Widerspruch per Einschreiben zu versenden oder zusätzlich zur KSK zu faxen. Die KSK bestätigt normalerweise den Eingang des Schreibens.

 

Es ist nicht vorgeschrieben den Widerspruch zu begründen, jedoch sollte man das unbedingt machen. Man kann eine Begründung später nachliefern.

 

Bei der Widerspruchsbegründung sind einige Dinge zu beachten:

den widerspruch richtig begründen

 

Eine gute Widerspruchsbegründung sollte,

 

  1. alle falschen Auslegungen der KSK richtigstellen.
  2. genau auf die Begründung der KSK eingehen und die Sachlage richtigstellen.
  3. auf alle Sachverhalte hinweisen, die die KSK gar nicht oder vielleicht nicht ausreichend berücksichtigt hat.
  4. Informationen liefern die man zuvor vergessen hat bzw. die sich neu ergeben haben.
  5. falsche Daten und ähnliches korrigieren.
  6. weitere Nachweise erbringen.

 

  In manchen Fällen ist es nötig die  Gerichtsurteile des Bundessozialgerichtes zur Künstlersozialkasse zu kennen, damit man der Argumentation der KSK etwas entgegensetzen kann.

 

Hier helfe ich gerne. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf.

 

die erfolgsaussichten des widerspruchs

 

Ob ein Widerspruch Erfolg hat, kann man natürlich nur nach Prüfung des Einzelfalles wirklich beurteilen.

 

Ich gebe immer eine kostenfreie Ersteinschätzung ab.