KSK Antrag


Für die Aufnahme in die Künstlersozialkasse muss ein Antrag gestellt werden. In einigen Fällen ist das auch nicht wirklich problematisch. Jedoch sollte man einige Dinge beachten. Hierzu ein paar Tipps unter diesem Link.

 

Für Fälle in denen es etwas komplizierter wird, biete ich an zunächst eine kostenlose Ersteinschätzung vorzunehmen, ob eine Chance auf Aufnahme in die KSK besteht.

 

Durch die richtige Formulierung und die Beachtung verschiedener Umstände, kann man die Chancen aufgenommen zu werden erheblich verbessern.

 


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tipps zum antrag:

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Drei Dinge sind beim KSK Antrag grundsätzlich wichtig:

 

1. Die Tätigkeiten die man der KSK angibt müssen selbstständige künstlerische, kunstpädagogische oder publizistische Tätigkeiten sein. Genauer gesagt sind das Musik, darstellende oder bildende Kunst (z.B. Schauspiel, Fotografie, Design) genauso zählen Schriftsteller, Journalisten oder "in anderer Weise publizistisch tätige Personen" dazu.

 

2. Es macht nichts, wenn man nebenbei auch noch etwas anderes macht. Allerdings muss der überwiegende Teil der Einnahmen aus diesen "künstlerischen" Tätigkeiten stammen.

 

3. Man sollte alle Möglichkeiten ausnutzen der KSK die künstlerische Tätigkeit nachzuweisen. Hierzu zählen auch z.B. Hinweise auf Internetauftritt, Abschlusszeugnisse einer Ausbildung oder eines Studiums in dem Bereich oder Presseartikel über Dich.

 

Den Antrag kann man sich auf der Webseite der KSK herunterladen:

 

https://www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/anmeldung.html

 

Natürlich sollte man die Ausfüllhinweise auf der Webseite der KSK beachten.

 

Im Antrag wird nach der Rentenversicherungsnummer gefragt. Hat man bisher noch keine bekommt man diese über die KSK.

 

Bei der Tätigkeit unterscheidet die KSK verschiedene Kunstbereiche. Hier sollte man sich genau überlegen was die eigene Tätigkeit alles umfasst. Man kann durchaus mehrere Punkte ankreuzen. Ein Musikproduzent der selber Albumcover macht und Bands bei Texten ihrer Musik unterstützt findet sich z.B. in den Bereichen Musik, bildende Kunst und Wort wieder.

 

Allerdings wird man bei einem späteren Punkt seine Hauttätigkeit angeben müssen. Das ist immer die mit der die Haupteinnahmen erzielt werden.

 

Die Tätigkeit muss unbedingt auf Gewinnerzielungs-absicht gerichtet sein.

Hierzu müssen Belege her. Das können Abschluss-zeugnisse eines Studiums oder einer Ausbildung in diesem Bereich sein, Zeitungsartikel über Ausstellungen, Vorführungen, Konzerte bei denen man mitgewirkt hat, Werbung über Webseite oder Social Media. Quittungen oder Kontoauszüge für Gagen, Honorare, Privatschüler, Mitgliedschaften in Berufsverbänden oder ähnliches.

 

Beim Nachweis der Selbstständigkeit müssen mehrere Auftraggeber angegeben werden. Ist man nur für einen einzigen Auftraggeber tätig, wird man schnell als Scheinselbstständiger angesehen. Hierauf achtet die KSK.

 

Falls Sie Hilfe bei der Einschätzung benötigen nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf.

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